Rechte weitergeben

Moderatoren ins Dashboard lassen, ohne ihnen den ganzen Discord-Server in die Hand zu geben.

Das Problem

Discord kennt für diesen Zweck nur ein einziges Recht: Server verwalten. Wer es hat, darf den Server umbenennen, Kanäle löschen, Rollen verschieben und Einladungen widerrufen. Wer es nicht hat, kommt gar nicht erst ins Dashboard.

Dazwischen gibt es auf Discord nichts. Jemand, der nur Tickets beantworten oder ins Logbuch sehen soll, müsste all das andere mitbekommen — oder du machst es selbst.

Die Lösung

Im Dashboard unter Zugänge gibst du einzelnen Leuten Zugang, ohne an den Discord-Rechten etwas zu ändern. Drei Dinge legst du dabei fest:

Die Stufe

  • Moderation — darf nur die Module öffnen, die du anhakst. Sonst nichts.
  • Verwaltung — darf alle Module einstellen.

Die Module

Bei der Moderationsstufe hakst du an, was die Person öffnen darf. Vorgeschlagen sind Moderation, Logbuch, Tickets, Automod und Raidschutz — also das, womit man überhaupt moderiert. Du kannst jedes andere Modul dazunehmen oder wegnehmen.

Angeboten werden nur Module, die dein Server auch hat. Ein freigegebenes Modul, das nicht im Abo steckt, wäre ein Link auf eine Sperrseite.

Die Frist

24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage oder unbefristet. Befristete Zugänge enden von selbst — du musst an nichts denken und nichts aufräumen.

Das ist der eigentliche Punkt dieser Seite. Ein Zugang „nur für heute Abend", den niemand wieder entzieht, ist nach einem halben Jahr ein Zugang, von dem niemand mehr weiß. Deshalb steht die kürzeste Frist zuerst.

So geht es

  1. Im Dashboard oben auf Zugänge.
  2. Die Discord-User-ID eintragen. Die findest du so: in Discord auf Einstellungen → Erweitert → Entwicklermodus einschalten, dann Rechtsklick auf den Namen → ID kopieren. Es ist eine lange Zahl, kein Name.
  3. Frist wählen, Stufe wählen, bei Moderation die Module anhaken.
  4. Zugang vergeben.

Die Person sieht den Server danach unter „Für dich freigeschaltet" in ihrer Serverliste — sie muss sich nur einmal mit Discord anmelden. Einen Link musst du ihr nicht schicken.

Was ein weitergegebener Zugang nie darf

Zwei Dinge bleiben immer bei der Serverleitung, unabhängig von der Stufe:

  • Abo und Rechnungen. Daran hängt eine Zahlungspflicht. Die gehört dem, der zahlt.
  • Diese Seite selbst. Könnte ein Zugang weitere Zugänge vergeben, hättest du irgendwann eine Liste vor dir, die du nicht angelegt hast.

Wer nur bestimmte Module freigeschaltet bekommt, sieht auch nur diese — im Menü oben und in der Modulliste. Gesperrte Seiten erscheinen gar nicht erst, statt ausgegraut herumzustehen.

Entziehen

Ein Klick auf den Papierkorb neben dem Eintrag, und der Zugang ist sofort weg — auch wenn die Frist noch läuft. Der Eintrag wird dabei nicht gelöscht, sondern als widerrufen vermerkt: Sonst stünde später die Frage im Raum, ob jemand überhaupt je Zugang hatte, und niemand könnte sie beantworten.

Jede Vergabe und jeder Entzug steht im Protokoll deines Servers, mit Zeitpunkt und mit dem, der es getan hat.

Häufige Fragen

Muss die Person den Bot kennen oder vorher etwas tun? Nein. Du brauchst nur ihre User-ID. Sie muss sich danach einmal auf der Webseite mit Discord anmelden — mehr nicht.

Ändert sich dadurch etwas an ihren Rechten auf Discord? Nein, gar nichts. Der Zugang gilt nur für das Dashboard.

Was passiert, wenn ich derselben Person noch einmal einen Zugang gebe? Der neue ersetzt den alten. „Nochmal 7 Tage" ist also eine Verlängerung und kein zweiter Eintrag.

Und wenn mein Abo ausläuft? Dann sieht auch ein weitergegebener Zugang nur noch die kostenlosen Module — er kann nie mehr als der Server selbst hat.

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2026